Tipps der Feuerwehr Stuttgart zum Schutz

Rauchmelder prüfen kann Leben retten

Brände in Wohnungen entstehen häufig unerwartet – oft nachts, wenn Menschen schlafen. Gerade dann ist die Gefahr besonders groß, denn im Schlaf wird Brandgeruch nicht wahrgenommen. Bereits wenige Atemzüge Rauch können lebensgefährlich sein.

Anlässlich des bundesweiten Rauchmeldertages am Freitag, 13. Februar, erinnert die Feuerwehr Stuttgart an die lebenswichtige Schutzfunktion von Rauchwarnmeldern. Die kleinen Geräte verschaffen im Ernstfall wertvolle Zeit: Sie warnen frühzeitig vor Rauchentwicklung und ermöglichen es, sich in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.

Rauchwarnmelder regelmäßig prüfen

Die Kontrolle ist unkompliziert: Ein Druck auf die Prüftaste genügt. Ertönt ein Signalton, ist das Gerät funktionsfähig. Bleibt dieser aus, sollte die Batterie gewechselt oder das Gerät ersetzt werden. In Mietwohnungen ist in der Regel die Hausverwaltung oder der Vermieter zuständig.

Kleine Geräte – große Wirkung

Bei Wohnungsbränden ist meist nicht das Feuer selbst die größte Gefahr, sondern der giftige Brandrauch. Rauchwarnmelder erkennen diesen frühzeitig und schlagen mit einem lauten Alarmton Alarm – auch im Schlaf.

In Baden-Wuerttemberg besteht eine gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht in Schlafräumen, Kinderzimmern sowie in Fluren und Rettungswegen. Die Feuerwehr empfiehlt darüber hinaus, auch Wohn- und Aufenthaltsräume mit Rauchwarnmeldern auszustatten.

Vorbereitung gibt Sicherheit

Kommt es zu einem Brand, bleiben oft nur wenige Minuten, um die Wohnung sicher zu verlassen. Deshalb rät die Feuerwehr, mit allen Haushaltsmitgliedern vorab Fluchtwege zu besprechen: Wie verlasse ich die Wohnung? Wo ist der sicherste Rettungsweg?

Neben Brandbekämpfung und technischer Hilfeleistung zählen Prävention und Brandschutzerziehung zu den zentralen Aufgaben der Feuerwehr Stuttgart. Sie sorgt mit Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr rund um die Uhr für den Schutz der Landeshauptstadt.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Stuttgart
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