Stuttgart. Das Programm ist komplett: Mit hochkarätigen Headlinern und außergewöhnlichen Jazz- und Clubkonzerten gehen die Jazz Open Stuttgart im Sommer ins 32. Jahr. Vom 1. bis 12. Juli bestimmen große Stars wie Katy Perry, Diana Krall, Nick Cave, Lenny Kravitz, Stanley Clarke und Moby den Rhythmus der Stadt feiern mit dem Publikum die Vielfalt der Musik. Erwartet werden über 65.000 zahlende Besucherinnen und Besucher sowie weitere 10.000 Musikfans bei den zahlreichen kostenfreien Open Stages Konzerten. „Die Konzerte auf den beiden Hauptbühnen sind bereits vollständig oder nahezu ausverkauft“, sagt Promoter Jürgen Schlensog. „Das zeigt einmal mehr, dass wir mit unserem Konzept, qualitativ hochklassige Musik der verschiedensten Stilrichtungen zu präsentieren, richtig liegen.“
Schlossplatz: Nick Cave & The Bad Seeds, Teddy Swims, Katy Perry, Jamiroquai, Lenny Kravitz, Jamie Cullum, Joss Stone und Moby
Die Konzerte im Ehrenhof des Neuen Schlosses finden an sieben Tagen vom 6. bis 12. Juli statt. Den Anfang macht am Montag, 6. Juli, Australiens Musik-Poet Nick Cave mit seiner Band The Bad Seeds. Am Dienstag, 7. Juli, folgt US-Sänger Teddy Swims. Der Mittwoch 8., Juli, gehört US-Superstar Katy Perry. Frontman Jay Kay und Jamiroquai versprechen für den Donnerstag, 9. Juli, „Musik, die dich bewegt, dich befreit und zum Tanzen bringt wie nie zuvor“. Lenny Kravitz sorgt am Freitag, 10. Juli, für die Rock-Nacht bei den Jazz Open. Der Samstag, 11. Juli, wird ein wunderbarer britischer Abend mit Jamie Cullum und Joss Stone. Zum Abschluss am Sonntag, 12. Juli, zeigt US-Star Moby eine seiner legendären Live-Shows.
Altes Schloss: MEUTE und seltene Extra-Shows
Das Festival wird im Alten Schloss mit Pauken und Trompeten eröffnet. Am Mittwoch, 1. Juli, steht die Hamburger Techno Marching Band MEUTE auf der Bühne. Ein außergewöhnliches Erlebnis dürfen Besucherinnen und Besucher am Donnerstag, 2. Juli, von der Show des israelischen Stars Asaf Avidan erwarten. Am Freitag, 3. Juli, präsentieren US-Jazzer Curtis Stigers und die SWR Big Band legendäre Klassiker. Einen Tag später (Samstag, 4. Juli) heißt es: Lee Ritenour & The Stuttgart Chamber Orchestra play Bowie. Dieses einmalige Konzert ist der Bürgerstiftung Stuttgart gewidmet, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiert. Für den krönenden Abschluss im Arkadenhof des Alten Schlosses sorgt die kanadische Jazzpianistin und Sängerin Diana Krall (Sonntag, 5. Juli).
German Jazz Trophy für Stanley Clarke
Der King of Fusion ist mal wieder bei den Jazz Open. Star-Bassist Stanley Clarke wird für sein Lebenswerk mit der German Jazz Trophy der Stiftung Kunst und Kultur der Sparda-Bank Baden-Württemberg ausgezeichnet. Die Verleihung des Preises, der in diesem Jahr ebenfalls sein 25-Jähriges Jubiläum feiert, findet zum Auftakt des Festivals am Mittwoch, 1. Juli, im SpardaWelt Eventcenter statt. Anschließend gibt Stanley Clarke mit seiner Band ein Konzert.
SpardaWelt Eventcenter: Vom hochtalentierten Nachwuchs bis zu Miles Davis‘ Neffe
James Morrison lädt am Samstag, 4. Juli im SpardaWelt Eventcenter zur Jazz Open Charity Night ein. Der australische Jazztrompeter widmet das Konzert gemeinsam mit der Big Band Liechtenstein der Children Cancer Foundation (CCF), eine australische Hilfsorganisation, die sich jetzt auch von Stuttgart aus bundesweit für krebskranke Kinder und deren Familien engagiert. Am Dienstag 7. Juli, kommt Vince Wilburn jr., der Neffe von Miles Davis, mit seiner Miles Electric Band (M.E.B.) und huldigt der elektrischen Periode seines legendären Onkels. Der Saxophonist Joshua Redman spielt am Donnerstag, 9. Juli, mit seiner Band. Jazz mit südamerikanischem Rhythmus gibt es am Freitag, 10. Juli, von der brasilianischen Pianistin Eliane Elias zu hören. Wie gut es hierzulande um den Jazz-Nachwuchs bestellt ist, zeigt am Samstag, 11. Juli, der Auftritt des renommierten Jugendjazzorchesters Baden-Württemberg.
BIX: Attraktive Club-Acts mit Mica Millar, Mammal Hands, Marius Neset und Co
Dichte Atmosphäre mit hochklassiger Musik versprechen auch in diesem Jahr die Acts im BIX Jazzclub. Den Anfang macht US-Jazzgitarrist Kurt Rosenwinkel, der am Donnerstag, 2. Juli, mit seiner Band sein Live-Album The Remedy aus dem Jahr 2008 wieder aufleben lässt. Den aufgefrischten Sound der 60er und 70er Jahre bietet die norwegische Band SũN BYRD (Freitag, 3. Juli), Saxophonist Marius Neset stellt sein aktuelles Album Cabaret vor (Samstag, 4. Juli). Mystisch wird es am Montag, 6. Juli, mit dem Mix aus Jazz, Klassik, Rock, Elektro und Folk des US-Trios Mammal Hands. Außerdem im BIX: Das Quartett KLARO! um die österreichische Saxophonistin Karolina Strassmayer und US-Schlagzeuger Drori Mondlak (Dienstag, 7. Juli), die britische Soul-Sängerin Mica Millar (Mittwoch, 8. Juli), der senegalesische Gitarrist Hervé Samb mit Band (Donnerstag, 9. Juli), Blues-Gitarrist D.K. Harrell (Freitag, 10. Juli) und die britische Jazz-Sängerin Emma Smith (Samstag, 11. Juli).
Gemeinsame Klimaverantwortung seit 2014
Den Jazz Open ist die Umwelt wichtig. So gelten alle Eintrittskarten als VVS-Kombiticket. Am Tag des Konzerts können Ticketbesitzer kostenfrei die S- und U-Bahnen sowie die Busse der VVS benutzen. Zudem werden die CO2-Emissionen der Jazz Open seit 2014 über ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt im Sudan auf UNFCCC Basis kompensiert – dank des Jazz Open Sponsors Friedrich Scharr KG.
Cashless Festival dank Mastercard
Scheine zücken, Rausgeld zählen – das gibt es nicht mehr. Die Jazz Open sind seit Jahren ein Festival mit bargeldlosem Zahlverkehr. Souvenirs, Speisen und Getränke oder Tickets an der Abendkasse lassen sich nur noch mit EC-Karte, Kreditkarte, mit dem Handy oder Wearable begleichen. Und wer mit Mastercard bezahlt, erhält auf alle Speisen und Getränke 20 Prozent Rabatt. Auch die Pfandrückgabe läuft bargeldlos. Aber wer seinen Becher nicht zurückgeben und sein Pfand lieber spenden will, wirft ihn in die auf dem Festivalgelände stehenden ausgezeichneten Behälter. Das dort gesammelt Pfand geht an die Stuttgart Hilfsorganisation STELP e. V., die sich weltweit für Projekte gegen Hunger, Durst und Unterdrückung einsetzt.
Pressemitteilung der Opus Festivals GmbH
