Leinfelden-Echterdingen: Vortrag in Filderhalle
Elternabend: Kinder in der digitalen Welt
Smartphones, Social Media, KI: Drei Experten aus Medien, Medizin und Schule erklären Eltern am 23. November, welche Risiken Algorithmen und Apps bergen und wie Familien und Schulen gegensteuern können. Tickets gibt es online.
Welchen Einfluss haben Smartphones, soziale Netzwerke und Künstliche Intelligenz auf das Aufwachsen von Kindern – und wie gehen Familien und Schulen klug damit um? Um diese Fragen dreht sich der Themenabend „Unsere Kinder in der digitalen Welt“ am Montag, 23. November 2026, in der Filderhalle Leinfelden-Echterdingen. Veranstalter sind die VHS Leinfelden-Echterdingen und die Elterninitiative Smarter Start Leinfelden-Echterdingen. Einlass ist ab 18 Uhr, los geht es um 19 Uhr, das Ende ist für 23 Uhr geplant.
Drei Referenten, drei Blickwinkel
Tobias Dillinger, Gründer des Elternblogs Medienzeit, begleitet Eltern und Schulen im Umgang mit digitalen Medien. Der Kinder- und Jugendarzt Dr. Steven Rohbeck spricht über die Folgen digitaler Medien für Gesundheit und Entwicklung. Lehrer Fabian Scheck, der das Experiment „21 Tage ohne Smartphone“ mit mehr als 72.000 Teilnehmenden ins Leben gerufen hat, berichtet aus dem Schulalltag.
Auf dem Programm stehen aktuelle Studien zur digitalen Lebenswelt junger Menschen. Die Referenten zeigen, wie die Algorithmen von Plattformen wie TikTok, Instagram, YouTube oder Spotify Kinder beeinflussen, welche neuen Gefahren durch KI, Deepfakes und sogenannte Nudify-Apps drohen und woran sich Cybermobbing, Cybergrooming und problematische Inhalte in Messengern und Online-Spielen erkennen lassen. Außerdem geht es um die Wirkung der Mediennutzung auf Konzentration, Schlaf und Lernen – und um praktische Lösungen für Familien und Schulen.
Tickets
Karten kosten 15 Euro pro Person und sind online über Eventfrog erhältlich.
Auftakt einer Zusammenarbeit
Smarter Start Leinfelden-Echterdingen ist Teil einer bundesweiten Elterninitiative und setzt sich seit Januar 2026 für einen bewussten, altersgerechten Umgang mit Smartphones ein. Die Gruppe ist mit eigenen Kreisen an sechs Grundschulen und vier weiterführenden Schulen der Stadt vertreten. Der Vortragsabend ist der Startschuss für eine dauerhafte Kooperation mit der VHS: Weitere, kleinere Angebote sollen folgen und die Initiative fest in der Eltern- und Erwachsenenbildung verankern. Die Idee dahinter: Solange der Eindruck herrscht, dass „alle“ schon ein Smartphone haben, können einzelne Familien kaum gegensteuern – vernetzte Eltern über Schulgrenzen hinweg dagegen schon.
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Leinfelden-Echterdingen