Reutlingen (ots)
Die Fußballweltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA steht vor der Tür und viele Fußballfans freuen sich bereits darauf, das Ereignis mit Freunden bei Public Viewings zu verfolgen und im Falle eines Sieges auf einer Fanmeile oder mit einem “spontanen” Autokorso zu feiern. Um sicherzustellen, dass die Freude über einen Sieg der eigenen Nationalmannschaft nicht durch unerwünschte Zwischenfälle oder polizeiliche Eingriffe getrübt wird, können die Fußballfans durch das Einhalten einiger wichtiger Regeln während des Feierns dazu beitragen, dass die Stimmung positiv bleibt.
Die Polizei appelliert an alle Fußballfans, ihre Freude über sportliche Erfolge verantwortungsvoll und rücksichtsvoll auszudrücken. Feierlichkeiten sollten weder die öffentliche Sicherheit noch die Nachtruhe der Anwohner beeinträchtigen. Entsprechende Verstöße werden konsequent verfolgt und zur Anzeige gebracht.
Autokorsos auf öffentlichen Straßen sind nicht zulässig, denn diese gehen immer mit gewissen Gefahren einher. Ganz besonders gefährlich und deshalb unbedingt zu vermeiden ist
- das Sitzen auf Fahrzeugdächern und Motorhauben oder im offenen Kofferraum
- das Stehen in Fahrzeugen, z.B. Cabriolets
- das Hinauslehnen des Körpers aus den Seitenfenstern und dem Schiebedach
- das Schwenken von Fahnen mit langen Stangen
- das Einfahren in Bereiche mit Fußgängerverkehr
- das Zufahren auf Personen oder Personengruppen
- starkes Beschleunigen oder das Durchdrehen lassen der Räder
Dass Alkohol für die Fahrer ein Tabu ist, versteht sich von selbst. Der Fahrer ist im Übrigen auch verantwortlich für das Verhalten seiner eventuell alkoholisierten Mitfahrer. Unnötiges Hupen, gefährliche Fahrmanöver, sowie das Bilden von Autokorsos stellen Verstöße gegen die straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften dar. Durch die Zeitverschiebung in Amerika enden viele Spiele in den späten Nachtstunden oder gar in den frühen Morgenstunden zum Beginn des einsetzenden Berufsverkehrs.
Ein weiterer, wichtiger Hinweis: Das Zünden von Feuerwerkskörpern und bengalischen Feuern ist nicht nur verboten, sondern gerade in einer Menschenmenge gefährlich. Fans und Einsatzkräfte können schwer verletzt werden und es kann Panik entstehen. (nf)
Rückfragen bitte an:
Nina Frech (nf), Tel. 07121/942-1115
Polizeipräsidium Reutlingen
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