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Belastung steigt in Stuttgart deutlich an

Hitzewelle: Stuttgart warnt vor Risiken

Die anhaltende Hitzewelle erhöht das Gesundheitsrisiko. Je länger die Hitze dauert, desto größer die Belastung für den Körper. Die Stadt Stuttgart steht im Austausch mit Kliniken und Rettungsdiensten und ruft die Bevölkerung auf, sich zu schützen.

Die anhaltende Hitzewelle mit besonders hohen Tages- und Nachttemperaturen belastet die Gesundheit zunehmend. Je länger die Hitze andauert, desto größer wird das Risiko für Dehydrierung, Kreislaufprobleme und andere hitzebedingte Erkrankungen – insbesondere für ältere Menschen, Kinder, Schwangere, chronisch Kranke und Pflegebedürftige.

Der Leiter des Gesundheitsamts, Prof. Stefan Ehehalt, sagt: “Die Stadt Stuttgart beobachtet die Lage aufmerksam und steht in engem Austausch mit Kliniken, Rettungsdiensten und weiteren Partnern im Gesundheitswesen. Die Versorgung soll stabil bleiben.”

Der Vorstand des Klinikums Stuttgart, Prof. Jan Steffen Jürgensen, berichtet: „In den Notaufnahmen sehen wir die veränderte Krankheitslast mit täglich 20 bis 30 zusätzlichen Behandlungen von Menschen, die wegen Folgen der Hitze akut Hilfe brauchen. Die Versorgung ist gesichert, aber unter teils sehr belastenden Bedingungen für Patienten und Beschäftigte. Den Kolleginnen und Kollegen, die das bei hohen Raumtemperaturen auf den Normalstationen und in den Notaufnahmen stemmen, danke ich sehr. Jeder Notfall, der durch Schonung und kluges Verhalten vermieden werden kann, hilft, die Situation zu beherrschen.“

Prof. Ehehalt appelliert daher an die Bevölkerung, wachsam zu sein. “Wer kann, sollte sich bereits jetzt überlegen, wo er sich im Tagesverlauf abkühlen kann – etwa in kühlen Innenräumen, öffentlichen Gebäuden oder schattigen Bereichen. Gerade bei einer länger anhaltenden Hitzephase ist es wichtig, den Körper regelmäßig zu entlasten und Aufenthalte in der Mittagshitze und der prallen Sonne zu vermeiden”, so Ehehalt. Er bittet außerdem darum, auf ältere Nachbarn, alleinlebende Menschen und andere besonders gefährdete Personen zu achten und bei Bedarf Unterstützung anzubieten.


Hinweise zu Schutzmaßnahmen bei Hitze – etwa zum richtigen Trinkverhalten, zu kühlen Orten und zum Kühlen von Wohnräumen und zum Meiden körperlicher Anstrengung in den heißen Mittagsstunden – finden sich in der Pressemitteilung vom 24. Juni sowie auf stuttgart.de/hitze.

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