Am 27. Juni wurde in der Region Ostfildern mit rund 37,9 Grad die höchste Temperatur seit Beginn der Messungen 1985 registriert. Die Stadt Ostfildern nimmt das zum Anlass, ihre Strategie gegen die Folgen von Hitze und Trockenheit zu erläutern.
Bereits bis Ende Juli zählte die Stadt in diesem Jahr 20 Hitzetage mit mehr als 30 Grad, auch Tropennächte ohne Abkühlung unter 20 Grad nehmen zu. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Kinder und Menschen, die im Freien arbeiten. Auch Stadtbäume und die städtische Infrastruktur leiden zunehmend unter Trockenheit und Starkregen.
Die Stadtverwaltung arbeitet seit 1. Juni an einer kommunalen Klimaanpassungsstrategie samt Hitzeaktionsplan, wozu Ostfildern durch die Novelle des baden-württembergischen Klimaschutzgesetzes 2025 auch gesetzlich verpflichtet ist. Für Kitas und die Schulkindbetreuung liegt bereits ein eigenes Hitzeschutzkonzept vor.
Bürgerinnen und Bürgern empfiehlt die Stadt bei hohen Temperaturen unter anderem die digitale Kühle-Orte-Karte des Landkreises Esslingen, die kühle Rückzugsorte, Trinkbrunnen und öffentliche Toiletten im Kreisgebiet zeigt (abrufbar unter www.landkreis-esslingen.de/hitze+und+gesundheit). Die Stadt appelliert zudem daran, gerade an heißen Tagen auf gefährdete Mitmenschen zu achten.
Quelle: Pressemitteilung der Stadt Ostfildern, 3. August 2026.

