Fast 300 Bürgerinnen und Bürger folgten vergangenen Freitag der Einladung des Esslinger Bundestagsabgeordneten David Preisendanz sowie der MIT und CDA Esslingen zur Veranstaltung „Wirtschaft. Wandel. Wohlstand. Wo steht Deutschland 2026?“ mit Carsten Linnemann in der Produktionshalle der Firma Zimmermann in Neuhausen. Die große Resonanz unterstrich das enorme Interesse an der aktuellen wirtschaftlichen Lage und den Perspektiven für den Standort Deutschland.
In seiner Begrüßung betonte der Abgeordnete Preisendanz die besondere Bedeutung des direkten Austauschs zwischen Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft: „Unsere Unternehmen stehen unter enormem Druck: durch hohe Standortkosten, zunehmende Bürokratie und den anhaltenden Fachkräftemangel. Gleichzeitig erleben wir eine Phase grundlegender Veränderungen. Gerade jetzt braucht es klare wirtschaftspolitische Leitlinien, Mut zu Reformen und den engen Dialog mit den Menschen vor Ort.“
Er dankte der Firma Zimmermann ausdrücklich für die Gastfreundschaft und die Möglichkeit, die Veranstaltung in der Produktionshalle durchzuführen – einem Ort, der wie kaum ein anderer für Wertschöpfung, Innovation und Arbeitsplätze in der Region stehe. Auch der Gastgeber und Geschäftsführer der Firma Zimmermann, Frieder Gänzle, richtete ein Grußwort an die Gäste und warb für verlässliche politische Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und einen konsequenten Bürokratieabbau.
Im Mittelpunkt des Abends stand der Impuls von Carsten Linnemann, Generalsekretär der CDU Deutschlands. In einem pointierten Beitrag analysierte er die wirtschaftliche Situation Deutschlands und wagte einen optimistischen Blick in die Zukunft. Dabei wurde deutlich: Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer deutschen Wirtschaft. Und ohne eine funktionierende Wirtschaft werden wir auch andere Herausforderungen wie die Rente oder Klimaschutz nicht meistern können.
Linnemann machte deutlich, dass wirtschaftliche Vernunft und soziale Verantwortung zusammengehören. Weniger Bürokratie, mehr Freiräume für unternehmerisches Handeln, gezielte Fachkräftesicherung und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen seien zentrale Bausteine, um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland zu sicher. Die Bundesregierung habe dazu in den vergangenen Monaten erste Schritte unternommen. Für das Jahr 2026 sollen entschlossen und zügig weitere wichtige Maßnahmen und Reformen folgen.
Im Anschluss stellte sich Carsten Linnemann gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Andreas Deuschle den zahlreichen Fragen aus dem Publikum – von schnelleren Planungs- und Genehmigungsverfahren, über Krankenversicherungen bis zur Fachkräftegewinnung. Die offene Fragerunde zeigte das große Interesse am Austausch und machte zugleich deutlich, wie eng wirtschaftliche Entwicklung und politische Weichenstellungen miteinander verknüpft sind.

Der Abgeordnete Preisendanz zog ein positives Fazit des Abends: „Der volle Saal zeigt: Die Menschen wollen mitreden, wenn es um die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts geht. Ich nehme viele Impulse aus dieser Diskussion mit – für Berlin, für das Land und vor allem für unsere Region.“
