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Hornets gewinnen deutlich in L.E.

Handball, Frauen, 3. Liga, Staffel Süd: Schwaben Hornets Nellingen – HSG Leinfelden-Echterdingen 26:34 (11:17)

Wie spannend ist eine Party, wenn der Vierte der Liga beim Tabellenschlusslicht zu Gast ist, dessen Punkte-Konto noch keine Zähler auf der Haben-Seite aufweist. Trotzdem spannend, denn es war Derby-Time und um sicherzugehen, sind die Hornets auch mit dem gesamten Fan-Club angereist, um lautstark für Ihre Hornissen zu jubeln.

Schneller Start der Nellinger

Die Partie startete jedoch gleich deutlich, denn die Gäste legten mit Tempo los. Annika Distel markierte den ersten Treffer der Hornissen schon nach 26 Sekunden. Die HSG glich zwar durch Ann-Kristin Seiter zum 1:1 aus, doch schon in der vierten Minute zeigte die Anzeigetafel einen Drei-Tore-Vorsprung (1:4) für Nellingen. In der fünften Minute gelang es Katharina Seiter zwar noch auf 2:4 zu verkürzen, doch es dauerte dann weitere sieben Minuten bis den Gastgebern der nächste Treffer gelang. Die Gäste feuerten bis dahin aber ein wahres Feuerwerk ab, denn der besagte dritte Treffer der Gastgeber war das 3:9 (13. Minute).

6 Tore Führung zur Halbzeit

Nellingen war schneller, agiler und vor allem effektiver. Die Tore wurden schnell erzielt und variantenreich aus der Entfernung aber auch vom Kreis. Nach 30 Minunten führten die Hornets aus Ostfildern mit 17:11 und gingen damit doch beruhigt in die Derby Halbzeit.

Viele und leichte Fehler auf Seite der Gastgeber

Nellingen startete ebenso temporeich in Halbzeit zwei wie zu Spielbeginn. Schnelle Tore und gute Abwehrarbeit machten nach nur acht Minuten aus der sechs Tore-Führung eine deutliches Zehn-Tore-Polster (13:23, 39 Minute).

Leinfelden-Echterdingen sprang der Ball davon, Pässe kamen nicht an; Nellingen störte effizient und scheinbar mit wenig Aufwand. Die HSG spielte sich zwar immer wieder schöne Tore heraus, so dass Nellingens Torfrau Vivien Chantal Davids Gesichtsausdruck nicht immer freudig war, doch auf der Gegenseite schaute HSG-Torhüterin Alina Eckstein deutlich finsterer darein, denn nach 50 Minunten war der Abstand auf 12 Tore angewachsen (16:28).

Zu deutlich um spannend zu sein, trotz Schlussspurt.

Ein “Endspurt” fünf Minuten vor dem Ende verhinderte am Ende eine zweistellige Differenz zwischen den beiden Kontrahenten. Janina Weiß (3 Tore), Anke Gehrke und Lea Allmendinger verkürzten binnen zwei einhalb Minuten um fünf Tore 23:31 (57. Minute) und sorgten für kurzes Staunen in der Halle, dass es doch möglich die Nellinger Abwehrreihe zu überwinden. Der Vorsprung war aber eben zu groß und so trennten sich beide Teams mit 26:34 nach 60 Minuten.

Die Fehlerzahl war auf der Seite der Gastgeber zu hoch. Die Nellinger nutzen die Schnitzer schnell und effektiv. Gute Phasen der HSG waren zu rar um an diesem Samstag die ersten Zähler im Filder-Derby zu holen. Die Gäste bestätigten ihre gute Platzierung und spielerischen Möglichkeiten.

Stimmen um Spiel

Veronika Goldammer, Trainerin Schwaben Hornets Nellingen: “Es freut mich, dass alle Mädels sich reingehängt haben, unabhängig ob sie im kommenden Jahr für uns spielen; auch in einer auf dem Papier so eindeutigen Partie. Der Beginn des Spiels war richtig gut für uns, wir haben uns dann im weiteren Verlauf aber immer wieder im Niveau dem Gegner und der Partie angepasst. Das habe ich in der Halbzeit auch nochmal angesprochen und die Mädels haben das zu Beginn der zweiten Hälfte auch getan. Es kam zwar immer mal wieder Unruhe ins Spiel, daher bin ich aber froh, dass wir einen Haken an diese Aufgabe dran machen konnten. Schade, dass keine richtige Derby Stimmung aufkam.”

Julian Schwab, Trainer HSG Leinfelden-Echterdingen: “Mit den Fehlern, die wir heute gemacht haben, wird es schwer hier etwas zu holen. Man sieht phasenweise, dass wir auch gut in der Abwehr stehen können, diese Phasen sind aber einfach zu kurz. … In der ersten Halbzeit sind wir schlecht gestartet, da haben wir es nicht gut gemacht. Zu Beginn der zweiten Hälfte haben wir Pech, da sind zwei Bälle weg und dann sind es zwei schnelle Tore. … Wir versuchen irgendwo noch ein bis zwei Punkte zu holen.”

Spieldaten von Handball.Net

Jan Weiss
Author: Jan Weiss

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