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Filderpokal 2023 Trampolin

Am Samstag, 01.07.2023 startete der diesjährige Filder Pokal in der heimischen Sporthalle in Ostfildern Ruit in gewohnter Weise mit dem Elitewettkampf. Gemeldet waren über 100 Teilnehmer, darunter acht Athleten des TB Ruit und zahlreiche Nationalmannschafts- und Bundeskaderathleten. Auch Topathleten aus der Schweiz und der Ukraine zeigten ihr Können. Der Filder Pokal gehört mittlerweile zu den Top 3 Wettkämpfen in Deutschland, entsprechend hoch ist in allen Altersklassen das Niveau.

In der jüngsten Altersklasse gingen erstmalig Niklas Dunker, Phillip Salmen und Lillien Scheibler auf diesem Wettkampfniveau an den Start. Die Nervosität war recht hoch, mussten sie sich mit meist drei Jahre ältere Athleten, die ihnen auch körperlich deutlich überlegen waren, messen. Sie schüttelten die Nervosität zu Beginn des Wettkampfs zwar ab, blieben dennoch chancenlos im Kampf um den Finaleinzug. Sie dürfen aber sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung sein. Unter den Augen von internationalen Kampfrichtern holten alle drei gute Haltungswerte. Nächstes Jahr werden sie sicherlich vorne mitsprechen können.

In der Altersklasse 13/14 Jahre gingen mit Valeria Limonova, Maja Seidner und Jannick Scheibler in einem auch äußerst hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld drei Routiniers an den Start. Alle drei zeigten sich davon unbeeindruckt, und lieferten einen sauberen Pflichtdurchgang ab. Leider konnte Valeria ihre Kür nicht zu Ende turnen und verpasste so den Einzug ins Finale. Jannick mussten in seiner Kür zwar improvisieren, konnten aber trotzdem einen Finalplatz sichern. Maya schaffte ebenfalls den Sprung unter die besten Acht.

In der nächsten Altersklasse traten Johanna Kruslin und Magdalena Roos an. Johanna hatte vor zwei Wochen das erste Mal die Luft auf nationalem Spitzenniveau geschnuppert, und gab nun mit ihrer brandneuen Übung ihr Einzeldebut auf dieser Ebene. Die Pflicht turnte sie hervorragend, leider musste sie aber die Kür vorzeitig beenden. Magdalena präsentierte nach Wettkampfpause im letzten Jahr in gewohnter Souveränität ihre beiden Vorkampfübung und sicherte sich damit einen Platz im Finale.

Im Finaldurchgang zeigte Jannick eine saubere Übung und verteidigte seinen dritten Platz aus dem Vorkampf. Er durfte den Bronzepokal in der heimischen Halle in Empfang nehmen. Maya musste den letzten Sprung Ihrer Übung umstellen. Ihr blieb daher nur der achte Platz. Magdalena turnte nochmals sehr schön. Sie belohnte sich mit einem tollen fünften Platz.

Am Sonntag, 02. Juli, fand der zweite Teil des Filder Pokals, der Basis Wettkampf, in der Sporthalle Ruit statt. Der TBR konnte insgesamt 20 Athleten ins Rennen schicken.

Beginnen durften die Jüngsten, die teilweise ihren ersten oder zweiten Wettkampf turnten. Ein voll besetzter Trainerstab ermöglichte gute Betreuung und gab den jungen Athleten Sicherheit. Somit konnten sie bis auf ein paar Unsicherheiten durchweg schöne Übungen zeigen.

In jeweils zwei Startgruppen stellten bei den Jungs Jan Felde, David Rahn , Julian Salmen und Philipp Salmen ihr Können unter Beweis, bei den Mädchen turnten Sophie Lang, Lina Mühlbauer, Lena Plettinger, Lillien Scheibler und Erika Trif. Der Einzug ins Finale der Bambinis sicherten sich Philipp, Lina und Lillien.

In den größten Teilnehmerfeldern gingen als nächstes in der AK 10-12 Anastasia Felde, Laura Fodor , Juliane Moosbrugger, Johanna Salmen und Tamara Strobel aufs Gerät. Alle turnten saubere Übungen, den Einzug ins Finale der besten Acht unter fast 40 Teilnehmern erkämpfte sich Anastasia. In der gleichen Altersklasse männlich startete Niklas Dunker und erturnte sich ebenfalls ein Ticket fürs Finale.

In der AK 13-15 turnten Lydia Clemens, Enna Epple, Amy Hydecke, Sara Schlabschi und Justine Schlosser im zweitgrößten Teilnehmerfeld mit 36 Teilnehmerinnen. Leider verletze sich Amy direkt beim ersten Sprung so sehr, dass eine Fortsetzung des Wettkampfs für sie nicht mehr möglich war. Lydia und Sara konnten sich einen Platz unter den ersten Acht im Finale sichern; Lydia gar als Vorkampfzweite.

Für die Finalisten war die Spannung groß, denn mit optimaler Ausführung ihrer Übungen war für alle eine gute Platzierung möglich. Philipp bewies als erster Nerven und verteidigte seien Führung durch einen sehr gelungenen Finaldurchgang. Lillien steigerte ihre Leistung aus dem Vorkampf und verbesserte sich vom dritten auf den ersten Platz. Lina Mühlbauer turnte sich mit einer gelungenen Übung von Platz sechs aus dem Vorkampf auf den dritten Platz und holte sich ebenfalls einen Pokal.

Anastasie steigerte auch ihre Leistung und schnupperte am Podest. Die letzte Springerin des Finales schob sie leider auf den undankbaren vierten Platz, was dennoch eine sensationelle Leistung in diesem Startfeld bedeutete.

Nicklas Dunker zeigte eine souveräne Übung und setzte sich an die Spitze seiner Konkurrenz. Er musste sich am Ende noch zwei weiteren Turnern geschlagen geben, verteidigte dennoch seinen dritten Platz aus dem Vorkampf.

Sara traf ihre Übung nicht ganz optimal und landete auf Platz acht. Für sie war die Finalteilnahme bereits ein großer Erfolg. Lydia zeigte abermals eine sehr gute Übung und wurde mit der höchsten Punktzahl ihrer Karriere belohnt. Sie durfte sich damit mit nur 0,2 Punkten Rückstand auf den ersten Platz über den silbernen Pokal freuen.

Die Ruiter Athleten waren an diesem Wettkampfwochenende wieder sehr erfolgreich. Sie zeigten abermals, welche Dinge sie im Training lernen und konnten ihre Leistung unter Wettkampfbedingungen abrufen, teilweise sogar Bestleistungen vorweisen. Ein großartiges Sportereignis endete am späten Sonntagabend nach zweieinhalb Tagen. Dank dem großen Engagement der Eltern der Trampolinabteilung konnte diese Veranstaltung gestemmt werden. Die teilnehmenden Vereine, Sportler und Betreuer danken dieses Engagement damit, dass der Filder Pokal mittlerweile zu den Top 3 Veranstaltungen in Deutschland gehört. Obwohl sehr viel Aufwand und Zeit in Vor- und Nachbereitung sowie Durchführung floss, waren sich die Verantwortlichen schnell einig, dass es auch in 2024 einen solchen Wettkampf geben soll.

Fotos: Jan Weiss, Thorsten Scheibler

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