Die Städte Tübingen, Konstanz und Freiburg haben sich bereits vor einiger Zeit für die Einführung einer Steuer auf Einwegverpackungen in der Gastronomie entschieden. Das Ziel ist es, Abfall zu reduzieren und Mehrwegsysteme attraktiver zu machen.
Auch in Ostfildern wurde dieser Weg diskutiert. Nach eingehender Prüfung hat sich die Stadt jedoch bewusst dagegen entschieden. Der damit verbundene Verwaltungsaufwand steht in keinem angemessenen Verhältnis zum erwartbaren Nutzen. Statt auf neue Abgaben und zusätzliche Bürokratie setzt Ostfildern auf freiwillige Lösungen – das Ziel bleibt unverändert: weniger Einwegverpackungen, weniger Abfall und mehr Mehrweg.
Gerade beim Außer-Haus-Verkauf von Speisen und Getränken entstehen weiterhin große Mengen an Verpackungsabfall. Doch in Ostfildern gibt es bereits erste Mehrwegsysteme, die eine umweltfreundlichere Alternative zum Einweg bieten. Damit sich diese Angebote weiter etablieren, kommt es auch auf die Kundinnen und Kunden an. Wer beim Bestellen gezielt nach Mehrweg fragt oder vorhandene Angebote nutzt, trägt dazu bei, Einwegverpackungen zu vermeiden und Abfall zu reduzieren. Die Stadt Ostfildern unterstützt diese Entwicklung und wirbt dafür, bei der nächsten Bestellung bewusst nach Mehrweg zu fragen und entsprechende Angebote zu nutzen.
Die Stadt Ostfildern lädt alle Gastronomiebetriebe ein, diesen Weg mitzugehen. Für den Umstieg auf Mehrweg stehen heute erprobte Lösungen zur Verfügung. Die Wirtschaftsförderung unterstützt Interessierte gerne dabei, sich einen Überblick zu verschaffen und die passende Lösung für das eigene Angebot zu finden. Interessierte können sich hierfür gerne an die Wirtschaftsförderung wenden. Diese ist unter 0711 3404-228 oder per E-Mail an wirtschaftfoerderung@ostfildern.de erreichbar.

