Die drei CDU-Landtagsabgeordneten aus dem Landkreis Esslingen wirken bei der Neuauflage der grün-schwarzen Landesregierung mit. So leitet der Esslinger Abgeordnete Andreas Deuschle die Koalitionsverhandlungen in der Facharbeitsgruppe „Justiz und Migration“. Die Kirchheimer Abgeordnete Dr. Natalie Pfau-Weller führt die CDU-Delegation in der Verhandlungsgruppe „Landesentwicklung und Wohnen“ an. Und die neu gewählte Nürtinger Abgeordnete Maren Steege ist eine von fünf CDU-Mitgliedern, die die Themen Internationales und Europa, Medien und Bürgerbeteiligung verhandelt.
„Unsere Justiz muss schnell, verlässlich und bürgernah arbeiten, damit Rechtssicherheit nicht wartet, sondern wirkt“, so Andreas Deuschle. „Deshalb wollen wir unsere Justiz durch weitere Spezialisierung und Digitalisierung modernisieren; und im Bereich Migration den Sonderstab Gefährliche Ausländer stärken.“ Andreas Deuschle ist bislang Parlamentarischer Geschäftsführer und Stellvertretender Fraktionsvorsitzender sowie unter anderem auch Mitglied im für Rechtsfragen zuständigen Ständigen Ausschuss des Landtags. Dort wirkte er auch als migrationspolitischer Sprecher.
„Bezahlbarer Wohnraum in Eigentum und Miete ist für uns ein Grundversprechen der sozialen Marktwirtschaft“, so Dr. Natalie Pfau-Weller. „Wir wollen deshalb insbesondere jungen Familien beim Eigentumserwerb kräftig unter die Arme greifen, um dieses Grundversprechen zu erneuern und mehr Menschen im Land den Traum vom Eigenheim zu ermöglichen.“ Pfau-Weller ist in der zu Ende gehenden Wahlperiode nicht nur Stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, sondern auch bereits Fachpolitikerin für Verkehr und im Ausschuss Landesentwicklung und Wohnen baupolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion.
„Baden-Württemberg lebt vom Export unserer hervorragenden Produkte und Dienstleistungen in alle Welt“, so Maren Steege. „Es muss deshalb darum gehen, unsere heimische Wirtschaft dabei zu unterstützen, neue Absatzmärkte zu erschließen. So öffnen wir Türen und unterstützen neues Wachstum. Umgekehrt müssen wir die Bürokratie stoppen, indem wir Gold-Plating konsequent beenden.“ Die Diplom-Ökonomin hat viele Jahre in der internationalen Diplomatie gearbeitet und bringt als neu gewählte Abgeordnete dieses Profil in ihre Verhandlungsgruppe „Europa und Internationales“ mit ein.

