Landkreis Esslingen. Die Verkehrsunfallbilanz 2025 des Polizeipräsidiums Reutlingen zeigt für den Landkreis Esslingen eine insgesamt positive Entwicklung: Besonders deutlich ist der Rückgang bei den tödlichen Unfällen. Während im Jahr 2024 noch 17 Menschen im Landkreis Esslingen bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, waren es 2025 nur noch sieben. Damit gehört Esslingen zu den Landkreisen mit dem stärksten Rückgang innerhalb des Präsidiumsbereichs.
Unter den sieben Todesopfern befanden sich laut Polizei eine Pkw-Fahrerin, zwei Radfahrer, ein Pedelecfahrer sowie drei Motorradfahrer. Die Zahlen zeigen damit auch, dass besonders Verkehrsteilnehmer auf zwei Rädern weiterhin ein hohes Risiko im Straßenverkehr tragen.
Auch bei den Schwerverletzten ist die Entwicklung rückläufig. Im Landkreis Esslingen sank die Zahl um 4,3 Prozent. Insgesamt wurden 2025 noch 200 Menschen bei Verkehrsunfällen schwer verletzt. Damit folgt der Landkreis dem allgemeinen Trend im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen, das insgesamt einen Rückgang bei schweren Unfallfolgen registrierte.
Im gesamten Präsidiumsbereich, zu dem neben Esslingen auch die Landkreise Reutlingen, Tübingen und der Zollernalbkreis gehören, sank die Zahl der Verkehrsunfälle leicht. Auffällig ist dabei, dass landesweit die Zahl tödlicher Unfälle in Baden-Württemberg anstieg, während sie im Bereich des Polizeipräsidiums Reutlingen leicht zurückging.
Insgesamt bewertet die Polizei die Entwicklung im Landkreis Esslingen als spürbare Entlastung im Vergleich zum Vorjahr – auch wenn weiterhin deutlich wird, dass insbesondere Radfahrer, Pedelecfahrer und Motorradfahrer im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit bleiben müssen.
Zusammenstellung aus Pressemeldung des Polizeipräsidium Reutlingen

