Ostfildern/Stuttgart. Wer regelmäßig mit der U7 unterwegs ist, muss sich in der zweiten Juniwoche auf erhebliche Einschränkungen einstellen: Von Samstag, 7. Juni 2025 (Betriebsbeginn), bis Sonntag, 15. Juni 2025 (Betriebsschluss) ist der Stadtbahnverkehr der Linie U7 zwischen den Haltestellen Suttnerstraße und Mönchfeld komplett unterbrochen.
Hintergrund: Gleisbauarbeiten in Mönchfeld
Grund für die Maßnahme sind dringend notwendige Gleisbauarbeiten kurz vor der Endhaltestelle Mönchfeld. Die Haltestellen Freiberg und Mönchfeld entfallen in diesem Zeitraum ersatzlos im regulären Stadtbahnverkehr. Die Linie U7 endet vorübergehend bereits an der Haltestelle Suttnerstraße. Dort ist nur der stadtauswärtige Bahnsteig in Richtung Ostfildern in Betrieb.
Schienenersatzverkehr (SEV) als Linie U7E eingerichtet
Um die Erreichbarkeit der betroffenen Gebiete sicherzustellen, wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen (SEV U7E) zwischen den Haltestellen Himmelsleiter und Mönchfeld eingerichtet. Wichtig: Die Ersatzbusse bedienen die Haltestelle Suttnerstraße nicht in Richtung Mönchfeld. Fahrgäste aus Mönchfeld, die zur Suttnerstraße möchten, müssen daher zunächst in Richtung Himmelsleiter fahren und können auf dem Rückweg dort aussteigen.
Die Reisezeiten verlängern sich durch den SEV deutlich. Fahrgäste sollten daher mehr Zeit einplanen und ihre Fahrten frühzeitig über die elektronische Fahrplanauskunft (efa-bw.de oder VVS-App) planen.
Sperrung auch für den Autoverkehr
Bereits ab Freitag, 6. Juni, 16 Uhr, ist auch der Bahnübergang Mönchfeldstraße für den Individualverkehr gesperrt. Für Autos wird eine Umleitung über die Aalstraße und Hechtstraße eingerichtet. Die Sperrung bleibt bis zum Abschluss der Bauarbeiten bestehen.
Hinweise für Fahrgäste
- Fahrradmitnahme in den Ersatzbussen ist nicht möglich.
- In den Bussen des Schienenersatzverkehrs findet kein Fahrkartenverkauf statt. Fahrkarten müssen im Vorfeld gelöst oder digital erworben werden.
- Die Stadtbahnlinie U7 verbindet Ostfildern direkt mit der Stuttgarter Innenstadt – insbesondere Pendlerinnen und Pendler sowie Schüler sind von der Maßnahme betroffen.

