Wenn plötzlich alles anders ist
Es gibt nur wenige Wochen im Jahr, in denen unsere Tochter morgens von selbst aufsteht, schon umgezogen und gewaschen in der Küche steht und es kaum erwarten kann, dass es losgeht. Für die Schule passiert das ehrlich gesagt nicht. Und wenn sie nachmittags nach Hause kommt, ist die Standardantwort auf unsere Frage „Wie war’s?“ meist ein monotones „Gut“. Mehr ist selten herauszuholen.
Aber in dieser einen Woche in den Sommerferien ist plötzlich alles anders. Da sprudelt sie nur so. Sie erzählt, welche Sportarten sie kennengelernt hat, wie die Regeln funktionieren, mit wem sie gespielt hat und warum es so viel Spaß gemacht hat. Und das Erstaunliche: selbst wenn die Kinder innerhalb von fünf Tagen gleich mehrere Sportarten ausprobieren, gibt es offenbar keine, die „nicht so toll“ war. Alles klingt großartig – und wir Eltern müssen zu Hause die neuen Spiele gleich auch noch ausprobieren.
Ein Tagesablauf voller Highlights
Jeden Morgen gegen acht Uhr fahren wir nach Kemnat, nachdem wir alle Plötze gefüllt haben, die das Auto bietet. Treffpunkt ist die neue Sporthalle, gleich daneben das Schwimmbad und die Gaststätte am Sportplatz – eine perfekte Infrastruktur. Schon beim Ankommen spürt man die besondere Atmosphäre: kein Fremdeln, keine Hürden. Denn die Kinder kennen die Betreuerinnen und Betreuer von der Kinder-Sportschule Ostfildern bereits aus dem Alltag. Es gibt keine Vorlaufzeit, in der man sich erst finden muss – vom ersten Moment an läuft die Action, voller Energie und mit einem echten Wohlfühlfaktor.
Handys? Fehlanzeige. Stattdessen wird gelacht, erzählt und gemeinsam gespielt. Sogar beim Mittagessen sitzen die Kinder in Gruppen zusammen, wie man es sich von einem echten Freizeitprogramm wünscht.
Und dann der Moment um 17 Uhr: Eigentlich sollte man das Kind einfach wieder abholen. In der Realität muss man es fast „losreißen“. Jeder wird noch per Handschlag, Umarmung oder kleinem Ritual verabschiedet. Und manchmal sieht man den Kindern an, dass sie am liebsten einfach dageblieben wären.
Sport, Spiele und Überraschungen
In diesem Jahr war unsere Tochter zweimal schwimmen. Sie spielte „Tchoukball“, Basketball, Handball und das Highlight war der Nina-Parcour, auf den freute man sich schon zwei Tage vorher. Beim freien Spielen tobte sie mit ihren Freunden herum, ganz egal, ob sie in derselben Gruppe waren oder nicht.
Besonders süß: Jeden Mittag konnte sie uns genau erzählen, was es zu essen gab. Am vorletzten Tag kam sie stolz mit einem weißen T-Shirt nach Hause, das alle Teilnehmerinnen, Teilnehmer und Übungsleiter unterschrieben hatten – ein Erinnerungsstück voller Namen und Geschichten.
Fazit: Eine Woche voller Erlebnisse
Als Höhepunkt stand eine große Schnitzeljagd quer durch Kemnat auf dem Programm. Selbst nach diesem actionreichen Tag war unsere Tochter noch voller Freude und Energie – rundum glücklich.
Diese Woche hat unserer Tochter spürbar gutgetan. Sie war ausgeglichen, zufrieden – und wir Eltern sind einfach nur dankbar. Das Kiss Sportcamp der Kinder-Sportschule Ostfildern ist für uns eine absolute Empfehlung. Eine Woche voller Sport, Spaß und Gemeinschaft.

