Am Dienstag, den 07.07., gab es bei unserem Rundgang durch die Bürgergärten im Scharnhauser Park viel Neues zu erfahren. Bürgermeister Michael Lübke führte anhand der Planungsskizzen für die Bürgergärten aus, welche Bereiche verändert und neu angelegt werden sollen. Die hierfür eingesetzten Finanzmittel unseres Haushalts bekommen eine zusätzliche Förderung von der Region und so wird in Abschnitten Neues gestaltet.
Dabei führten die ehrenamtlich Engagierten anschaulich aus, welche Arbeit und auch Kosten der Stadt durch ihre unermüdliche Arbeit seit Beginn der Traumfelder in all den Jahren abgenommen wurden. Der wunderschön gepflegte Bibelgarten von Georg Nagelmann und Edelgard Hartmann mit Team, der liebevoll gestaltete Rosengarten der Rosengärtnerinnen Hilde Wagner, Ute DeRighetti, Beate Weil, Nathalie Steiner und Tanja Riehle, die beeindruckende Geotreppe mit den verschiedenen Gesteinsarten von Uschi Erhard und Dieter Krautter sowie die Hochbeete mit Wolfgang Wagner und Elke Brettschneider mit ihren Teams: Sie alle und noch viel mehr leisten einen tollen ehrenamtlichen Einsatz.
In der Sommerzeit stellt vor allem das ständige Gießen eine große Herausforderung dar. Zu Beginn der Traumfelder nach der Landesgartenschau 2002 waren rund 100 Freiwillige leidenschaftlich dabei, wovon heute leider nur noch ein kleines Team übrig ist. Das neue Konzept nimmt diese Entwicklung auf, und so werden leichter pflegbare Beete, Rasenfelder und Pflanzen mit weniger Gießaufwand geplant. Bürgermeister Lübke betonte in den intensiven Diskussionsrunden auch, dass die Planungen erst am Anfang stehen. Bei unserem Abend kamen viele konkrete Vorschläge aus der Praxis, welche Bürgermeister Lübke und unsere Fraktionskollegen in die weitere Planung mitnehmen werden.
Besonders haben wir uns über die Teilnahme von Dieter Krautter, langjähriger Leiter des Grünflächenmanagements bei der Stadt, gefreut. Für ihn waren die Traumfelder stets nicht nur Aufgabe, sondern Leidenschaft, und er gestaltete die Geotreppe aktiv mit. Schon vor Jahren gab er der Verwaltung mit, dass ein Park die Seele einer Stadt bedeutet – sowohl für das Stadtklima als auch für die Erholung und den Artenschutz. Unser Ziel muss es sein, mit der neuen Planung die Finanzmittel zielgerichtet einzusetzen, unnötige Kosten zu vermeiden und klimaangepasste Strukturen zu schaffen.
„Andere Städte beneiden uns für dieses Juwel!“ — Dieter Krautter
Die Parkanlage ist zugleich ein Segen als auch eine Herausforderung für die attraktive Erhaltung. Wer also eine Aufgabe in wunderschöner Umgebung mit netten Menschen sucht, darf sich gerne bei Tanja Riehle aus unserem Vorstandsteam melden – sie nimmt Euch gerne mal zum Reinschnuppern mit: tanja.riehle@gmx.de.
Unser Dank geht an Herrn BM Lübke und an die vielen Ehrenamtlichen, denen wir ein herzliches DANKE sagen, dass sie so viel zum Wohle der Gemeinschaft tun. Unser Rundgang wurde schließlich von der feinen Rosenbowle von Hilde Wagner gekrönt – eigens aus den Duftrosen hergestellt und absolut lecker!
Dieser Beitrag wurde von den Freien Wählern Ostfidern erstellt und dem Filderanzeiger zur Veröffentlichung bereitgestellt.
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