Ostfildern: Wenn es nach langer Trockenheit plötzlich regnet, scheint der Boden gar nicht in der Lage, das Wasser aufzunehmen. Es ist sehr oft zu beobachten, dass das ersehnte Nass einfach auf den Feldern oberflächlich davon läuft. So ergeht es auch Bäumen, weshalb die städtischen Schattenspender mittlerweile ein “Baumbad” bekommen haben.
Innenstädte werden immer wärmer, Regenfälle seltener oder dann sehr kurz und enorm kräftig, so der allgemeine Eindruck. Der NABU 1 spricht davon, dass die Sommer tendenziell heißer werden und dies eben auch Bäume vor eine Belastungsprobe stellt und diese eben bewässert werden sollen. Doch das scheint gar nicht so einfach, denn es gibt etliche Anleitungen, mit Hinweisen worauf man achten soll.
Einig sind sich beinahe alle Ratgeber. 2 Es ist sinniger weniger oft mehr Menge an Wasser zu gießen, als öfter eine kleine Menge zu gießen. Es geht hierbei vor allem auch darum, dass die tieferen Wurzeln mit Wasser versorgt werden sollen und die Feuchtigkeit diese bei zu kleinen Menge an Bewässerung eben nicht erreicht werden.

Was aber auch ein Faktor zu sein scheint, und wie oben erwähnt eben geschieht, wenn zu viel Wasser in sehr kurzer Zeit gegeben wird oder eben es sehr stark regnet, dass das Wasser abläuft oder versickert, bevor der die Wurzeln in der Lage sind, dass kühle Nass aufzunehmen.
Aus diesem Grund haben die Bäume in Ostfildern ein sogenanntes Baumbad erhalten. Die grünen Säcke am Fuß des Baumes werden mit 75 Litern Wasser gefüllt und durch kleine Löcher dauert der Bewässerungsprozess um die sechs bis neun Stunden.
Die Stadt beschützt damit die Bäume in der Gemeinde damit diese weiterhin uns helfen, einen kühlen Kopf zu bewahren, Schatten zu spenden, die Luft durch Verdunstung abkühlen, Kohlendioxid aufzunehmen und Sauerstoff abzugeben.


