Drei Anträge der IGL finden keine Mehrheit
Neuhausen: Gemeinderat setzt Freibad und Ochsen auf die Agenda für 2027
Der Neuhausener Gemeinderat hat am 13. Oktober über die Ziele für 2027 abgestimmt. Beschlossen sind unter anderem eine Arbeitsgruppe zur Zukunft des Freibads, die Neuverpachtung des Ochsen und die Verabschiedung des Lärmaktionsplans. Drei Anträge scheiterten.
Der Gemeinderat von Neuhausen auf den Fildern hat in seiner Sitzung am Dienstag, 13. Oktober 2026, über die Anträge der Fraktionen und Gruppierungen zu den Zielen und Maßnahmen für das Jahr 2027 abgestimmt. Laut Kurzprotokoll standen 16 Anträge zur Abstimmung. 13 erhielten eine Mehrheit, drei nicht.
Freibad: Arbeitsgruppe zur Zukunft
Einstimmig mit 18 Ja-Stimmen beschlossen wurde ein Maßnahmenpaket für das Freibad. Der Betrieb soll durch laufende Maßnahmen erhalten bleiben. Geprüft wird eine erneute Anpassung der Eintrittspreise zur Saison 2027. Außerdem soll es einen regelmäßigen Austausch mit dem Förderverein geben und eine Arbeitsgruppe aus Verwaltung, Gemeinderat und Förderverein, die sich mit der Zukunftsfähigkeit des Freibads beschäftigt. Ein Dienstleistungsvertrag ab dem 1. März 2028 soll ausgeschrieben werden.
Gaststätte Ochsen soll wieder öffnen
Die Gaststätte Ochsen soll neu verpachtet werden, mit dem Ziel, sie für die Bevölkerung wieder zu eröffnen. Dazu gehören Überlegungen zur künftigen Raumnutzung und zu notwendigen Renovierungen. Das Ergebnis: 18 Ja-Stimmen, eine Enthaltung.
Schulen, Kitas und Sport
Bei den Schulgebäuden FSS und MOS laufen die Instandhaltungsarbeiten weiter. Über die FSS, das Gebäude „Friedrich Schiller“ der Schule am Egelsee, soll im Gremium im ersten Halbjahr auf Grundlage der Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2013 diskutiert werden. Zudem werden Fördermittel für die Ganztagsschule geprüft. Das Paket erhielt 19 Ja-Stimmen ohne Gegenstimme. Einstimmig mit 18 Ja-Stimmen beschlossen wurde, den Instandhaltungsbedarf in den älteren Kitas zu klären, vor allem in Don Bosco und St. Elisabeth. Mit 17 Ja-Stimmen ohne Gegenstimme soll die Wirtschaftlichkeit eines Kunstrasenplatzes geprüft werden.
Verkehr, Lärm und Gebäude
Ebenfalls einstimmig auf der Liste für 2027 stehen die Verabschiedung des Lärmaktionsplans und eine Anpassung des Parkraummanagements im Gemeindegebiet (jeweils 18 Ja-Stimmen), die Erhebung der baulichen, technischen und energetischen Substanz der kommunalen Gebäude (18 Ja-Stimmen), ein Konzept zur Krisenkommunikation mit einer Übung des Verwaltungsstabs (17 Ja-Stimmen) sowie die Gründung und Betreuung einer Bürgerstiftung in der Anfangsphase (17 Ja-Stimmen). Die Planung des Friedwalds wird mit 12 Ja-Stimmen bei 5 Enthaltungen fortgeführt.
Anträge der IGL
Zwei Anträge der IGL erhielten eine Mehrheit: Die Verwaltung soll über Möglichkeiten einer softwaregestützten Protokollführung berichten (8 Ja-Stimmen, 5 Nein-Stimmen, 4 Enthaltungen), und alle Ausbildungsstellen sollen besetzt sowie Praktika ermöglicht werden (8 Ja-Stimmen, 6 Nein-Stimmen, 4 Enthaltungen).
Keine Mehrheit fanden drei andere Anträge der IGL: der Antrag zur Schulverpflegung, der unter anderem vorsah, dass auch der Gemeinderat am Runden Tisch mit Schulen, Kitas, Verwaltung und Betreiber teilnimmt (4 Ja-Stimmen, 12 Nein-Stimmen), der Antrag, dass die Verwaltung beim Thema Demokratiebildung aktiv auf die Schulen zugeht (6 Ja-Stimmen, 10 Nein-Stimmen, eine Enthaltung), und der Antrag, dass der Gemeindevollzugsdienst Schottergärten erfasst und an das Landratsamt meldet (5 Ja-Stimmen, 11 Nein-Stimmen, 2 Enthaltungen).
Das vollständige Kurzprotokoll und die Sitzungsvorlage stehen im Ratsinformationssystem der Gemeinde.
Grundlage dieses Textes ist das öffentliche Sitzungsprotokoll der Stadt. Erstellt mit Hilfe von KI.
Quelle: neuhausen-fildern.ris-portal.de