Ostfildern: NABU pflegt Nistkästen an der Körsch
Mit Rad und Traktor zur Wasseramselputzete
Zehn Aktive, Wathosen und ein Traktor: Entlang von Ramsbach und Körsch hat der NABU seine Wasseramselkästen kontrolliert, gereinigt und teils ersetzt. Rund 15 Kilometer legte die Gruppe zurück – und fand die Reviere erfreulich gut besetzt.
Leitern, Ersatzkästen, Werkzeug und Verpflegung auf dem Anhänger, dazu die Frage, wem welche Wathose passt: Am Vereinsheim des NABU begann am Freitag die diesjährige Wasseramselputzete. Zehn Aktive machten sich anschließend mit den Fahrrädern auf den Weg, während ein Traktor die Ausrüstung von Station zu Station brachte.
Die Tour führte vom Vereinsheim zunächst an den Ramsbach und von dort die Körsch entlang flussabwärts in Richtung Denkendorf. An jeder Station nahmen die Helferinnen und Helfer die Wasseramselkästen unter die Lupe, reinigten sie bei Bedarf und räumten alte Nester aus. Nisthilfen, die beschädigt oder nicht mehr brauchbar waren, tauschten sie gleich vor Ort gegen Ersatzkästen aus. Wer an die Kästen direkt über dem Wasser wollte, brauchte die Wathose.
Rund 15 Kilometer kamen an diesem Tag zusammen. Der Arbeitseinsatz war damit zugleich eine gemeinsame Radtour mit Zeit für Austausch und Naturbeobachtung. Auch das Wetter spielte mit: mild, überwiegend sonnig und nur wenige Regentropfen.
Erfreulich fiel die Bilanz der Kontrollen aus. Die Wasseramsel-Reviere entlang der Körsch sind nach Angaben des Vereins gut belegt. Die Nisthilfen werden also angenommen, und die regelmäßige Pflege zahlt sich für die Vögel an den Gewässern aus.
Am Abend ging es für alle Beteiligten zufrieden wieder nach Hause. Der NABU bedankt sich bei den zehn Aktiven – von jung bis alt –, die mitgeradelt sind und mit angepackt haben, damit die Wasseramselkästen weiterhin gute Brutplätze bieten.
Quelle: NABU Ostfildern




