Donnerstag, April 18, 2024
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Erfolg im letzten Moment




Spielbericht aus zwei Trainer Perspektiven mit großer Bildergalerie.

Handball, Oberliga Baden-Württemberg, HSG Ostfildern – TV Germania Großsachsen 27:26 (17:10).
Ein Spiel mit zwei Gesichtern, ein Spiel mit zwei dominierenden Teams, ein Spiel beinahe langweilig und an Spannung kaum zu übertreffen. Die HSG Ostfildern führt in der ersten Hälfte gegen den Gegner aus Großsachsen so deutlich, dass es fast schon ein langweiliges Spiel zu werden schien, war in der zweiten Hälfte aber so zahnlos unterwegs, dass es bis kurz vor Schluss so aussah, dass die Gäste Punkte aus der Körschtalhalle mitnehmen würden. Nur einer verhinderte dies: Lukas Lehmkühler traf vier Sekunden vor Schluss zum 27:26 aus einer Freiwurf Situation.



Wir haben direkt nach dem Spiel mit beiden Trainern gesprochen. Ein Spielbericht aus zwei Perspektiven:

Stefan Pohl, Trainer des TV Germania Großsachsen: “Dass wir das letzte Ding nicht verteidigt kriegen, das macht es dann unterm Strich aus. Wir fangen in der ersten Halbzeit sehr gut an, sind zwei, drei Tore vorne; vergeben, dann zwei Siebenmeter und einen Tempogegenstoß. Die HSG macht dann im Gegenzug einen 5:1-Lauf daraus. Wir haben unsere erste Torhüter Parade nach 29 Minuten.
In der zweiten Halbzeit war dann vieles besser. In der Abwehr haben wir haben deutlich mehr miteinander gezeigt und es ist auch oft eine Hilfe dazugekommen. Zusätzlich hält unser Keeper viel mehr Bälle als in Halbzeit eins und dann kommen wir Stück für Stück ran. Wir haben dann aber auch mehrfach die Chance in Führung zu gehen. Bis kurz vor Schluss war es unentschieden und dann verteidigen wir wie gesagt, das letzte Ding nicht richtig.”




Marco Gaßmann, Trainer HSG Ostfildern: “Ich glaube, man muss ehrlich sagen, dass die Szene am Ende viel Glück war. Lukas hat natürlich die Qualität, sowas zu machen, aber da gehört ganz viel Glück dazu, wenn man alleine gegen einen fünf Mann Block wirft.
Ja, erste Halbzeit spielen wir unglaublich gut gegen die 5:1-Deckung, stehen auch in der Defensive kompakt mit einem guten Torwart. Unser Torhüter Sebastian Arnold hinten hält uns heute generell im Spiel, muss man so sagen. Und dann sind es zur Halbzeit plus sieben. Aber nach der Pause und der Umstellung von Großsachsen auf die defensive 6:0-Deckung, da finden wir keine Lösung. Da waren wir heute sehr, sehr begrenzt in unseren Ansätzen. Wir gewinnen keine Zweikämpfe und wenn wir dann mal eine Lösung haben, verwerfen wir in den ersten 15 Minuten viel zu viel. Und das eigentlich zu einem Zeitpunkt, zu dem wir den Gegner noch mit vier, fünf Toren auf Distanz hätten halten können. Doch dann kommt Großsachsen hin und das ist hier ein Kampfspiel mit einem sehr glücklichen Ende für uns.”

Jan Weiss
Author: Jan Weiss




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