Der VVS-Rider entwickelt sich zu einem echten Erfolgsmodell im Verkehrsverbund Stuttgart. Seit dem Start des ersten On-Demand-Angebots im Mai 2023 haben die Kleinbusse rund 150.000 Fahrten absolviert und dabei insgesamt 1,5 Millionen Kilometer zurückgelegt – eine Strecke, die viermal der Entfernung zum Mond entspricht. Auf der Messe-Piazza der Urlaubs- und Freizeitmesse CMT stellte VVS-Geschäftsführerin Cornelia Christian das dynamische Wachstum des Angebots vor.
„Der VVS-Rider zeigt, wie flexibel der öffentliche Nahverkehr heute sein kann. Die steigende Zahl der Nutzerinnen und Nutzer bestätigt uns, dass dieses Angebot als Ergänzung zum Linienverkehr den Nerv der Menschen im Verbundgebiet trifft“, betonte Christian. Auch SSB-Vorstand Thomas Hüske war mit einem Fahrzeug des Angebots SSB Flex vor Ort. Beide Systeme sind in Stuttgart und den Verbundlandkreisen parallel im Einsatz und können über dieselbe App gebucht werden.
Inzwischen nutzen mehr als 53.000 registrierte Fahrgäste die Rider-App – mit weiter steigender Tendenz. Die durchschnittliche Wartezeit bei einer spontanen Buchung liegt bei 13 Minuten, die Fahrzeit bei etwa 12 Minuten für eine Strecke von rund 7,5 Kilometern. Besonders geschätzt wird die Nähe der virtuellen Haltestellen: Im Schnitt sind es nur 95 Meter bis zum Einstieg und 78 Meter bis zum Ziel. Entsprechend hoch ist die Zufriedenheit – 4,8 von 5 Sternen vergeben die Nutzerinnen und Nutzer für den VVS-Rider.
Aktuell ist das Angebot in neun Gebieten im Einsatz. Im Landkreis Esslingen ist der VVS-Rider bereits fest etabliert, unter anderem in Leinfelden-Echterdingen, im Albtrauf rund um Kirchheim unter Teck sowie in Wendlingen und Wernau. Im Sommer soll mit dem Würmtal ein weiteres Gebiet hinzukommen.
Die Nutzung zeigt, dass der VVS-Rider längst Teil des Alltags vieler Menschen geworden ist. Einzelne „Heavy User“ haben bereits mehrere Hundert Fahrten absolviert, 14 Fahrgäste sogar mehr als 500. Für Cornelia Christian ist das ein klares Signal: „Die intelligente Bündelung von Fahrtwünschen, die Vernetzung mit dem bestehenden ÖPNV und die gute Erreichbarkeit machen den Rider zu einem effizienten, klimafreundlichen und komfortablen Baustein moderner Mobilität im VVS.“

