CDU im Kreis Esslingen fordert schnelle Neuwahlen nach Ampel-Aus
Nach dem Ampel-Aus fordert die CDU im Landkreis Esslingen schnelle Neuwahlen. „SPD, Grünen und FDP ist es nicht gelungen, sich zusammenzuraufen, also sollten sie Deutschland jetzt auch eine lange Hängepartie ersparen“, so der Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Andreas Deuschle. „Der Kanzler sollte jetzt schnell den Weg für Neuwahlen freimachen.“
Der amtierende Esslinger CDU-Bundestagsabgeordnete Markus Grübel betont: „Wenn der Bundeskanzler Verantwortung von anderen einfordert, sollte er sie zunächst einmal selbst für das Scheitern seiner Regierung übernehmen statt darauf zu bauen, dass die Unionsfraktion als Lückenbüßer einspringt. Wir halten nicht den Kopf hin für das Scheitern der Ampel, nur damit sich ihre Akteure bis zum Frühjahr wieder berappeln können. Deutschland musste schon zu lange zusehen, wie die Bundesregierung vor sich hindümpelt.“
Das sehen auch die beiden örtlichen CDU-Bundestagskandidaten so und fordern, die Vertrauensfrage nicht erst im Januar zu stellen.
„Angesichts dessen, was in Deutschland und der Welt los ist, brauchen wir wieder eine handlungsfähige Regierung“, so der Nürtinger Kandidat Prof. Dr. Matthias Hiller. „Die Menschen erwarten jetzt Antworten auf die prekäre wirtschaftliche sowie außen- und sicherheitspolitische Lage. Die kann keine Regierung auf Abruf geben!“
„Deutschland fehlt eine Regierung mit Ambition und Richtung“, so der Esslinger Kandidat Dr. David Preisendanz. „Die Ampel hat kapituliert statt die dringend benötigte Wirtschaftswende einzuleiten. Gerade für unsere Region, wo verschiedene Unternehmen Stellen abbauen, wäre ein spürbarer Neustart in der Wirtschaftspolitik so dringend notwendig!“