Die anhaltende Trockenheit und die damit verbundene Sorge vor möglichen Bränden beschäftigen derzeit viele Bürgerinnen und Bürger mit Blick auf das bevorstehende Feuerwerksfestival „Flammende Sterne”. Wie die Stadt auf ihrer Website mitteilt, nimmt die Stadtverwaltung diese Bedenken sehr ernst: Die Sicherheit der Bevölkerung, der Einsatzkräfte und der Natur habe bei der Entscheidung über die Durchführung des Festivals oberste Priorität.
Lage wird laufend beobachtet
Die aktuelle Wetter- und Gefahrenlage werde von der Stadtverwaltung, der Feuerwehr und den Verantwortlichen des Festivals fortlaufend beobachtet und bewertet, heißt es weiter. Berücksichtigt würden dabei insbesondere die weitere Wetterentwicklung, die Trockenheit der Flächen sowie die Einschätzungen der zuständigen Fachstellen und Einsatzkräfte. Der zu Wochenbeginn für den Festivalauftakt prognostizierte Graslandfeuerindex habe bei Warnstufe 3 (mittlere Gefahr) gelegen. Die Gefahrenlage werde jedoch nicht allein anhand eines einzelnen Indexes beurteilt, sondern unter Einbeziehung der örtlichen Bedingungen und der Einschätzungen von Feuerwehr und zuständigen Fachstellen.
Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen
Über die reguläre Brandsicherheitswache der Feuerwehr hinaus seien laut Stadtverwaltung zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen abgestimmt worden. Dazu gehörten eine Drohne zur frühzeitigen Erkennung von Entstehungsbränden und Glutnestern sowie zusätzliche Tanks als Löschwasserreserve. Die Drohne solle auch nach den Feuerwerken eingesetzt werden, um die Veranstaltungsflächen und das Umfeld auf mögliche Brandherde zu kontrollieren.
Auch die mit der Durchführung des Feuerwerks beauftragten Pyrotechniker seien entsprechend geschult, mögliche Glutnester frühzeitig zu erkennen und zu löschen. Zusätzlich würden an den Parkflächen Personen mit feuerwehrtechnischer Ausbildung und geeigneten Löschmitteln eingesetzt. Ein zusätzliches geländegängiges Tanklöschfahrzeug werde bei Bedarf für die Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden vorgehalten, um insbesondere auch in schwer zugänglichen Bereichen schnell reagieren zu können. Die Grasflächen in der definierten Sicherheitszone seien bewusst kurz gehalten worden, um mögliche Glutnester zu vermeiden und eine Ausbreitung eines Feuers zu erschweren.
Die zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen sollen eine frühzeitige Erkennung und schnelle Bekämpfung möglicher Brände gewährleisten, betont die Stadtverwaltung – sie ersetzten jedoch nicht die laufende Bewertung der Gefahrenlage und die Entscheidung über die Durchführung des Feuerwerks.
Entscheidung fällt kurzfristig
Eine endgültige Entscheidung über die Durchführung des Feuerwerks ist nach Angaben der Stadt noch nicht getroffen. Die Gefahrenlage werde bis unmittelbar vor der Veranstaltung fortlaufend überprüft. Dabei gelte: Die Stadt selbst sei nicht Veranstalter des Festivals. Eine Untersagung komme daher nur in Betracht, wenn eine konkrete Gefahrenlage bestehe, die auch durch geeignete und verhältnismäßige Sicherheitsmaßnahmen nicht ausreichend beherrscht werden könne. Das Feuerwerk werde nur stattfinden, wenn die Durchführung unter den dann geltenden Bedingungen verantwortbar sei und die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen gewährleistet werden könnten. Sollte dies nicht der Fall sein, werde das Feuerwerk kurzfristig abgesagt.
Originalmeldung: https://www.ostfildern.de/mitteilung/Flammende-Sterne-Sicherheit-hat-oberste-Prioritaet-article6672

