Es summt, es brummt, und Stück für Stück erwacht ein Traditionsbetrieb in völlig neuem Glanz. Wer in den letzten Monaten am Hotel vorbeigefahren ist, hat vielleicht kurz das Gerüst an der Fassade bemerkt – doch das stand dort nur für eine kurze Zeit. Während es außen schnell ging, spielte sich das eigentliche Mammutprojekt im Verborgenen ab: Im Inneren tat sich bereits unglaublich viel, und dort wird auch weiterhin unter Hochdruck gearbeitet. Nun ist der nächste große Meilenstein geschafft.
Was bisher geschah: Das unsichtbare Großprojekt in den Etagen
Der Startschuss fiel bereits im Spätherbst mit der aufwendigen Dachisolierung und der Neubegrünung des idyllischen Innenhofs – von der Straße aus kaum zu sehen. Danach ging es Schlag auf Schlag im Innenbereich weiter: Der komplette erste Stock wurde binnen vier Monaten modernisiert.
Jetzt gibt es die nächsten Erfolgsmeldungen aus dem Gebäudeinneren: Auch die Arbeiten im zweiten Obergeschoss sind komplett abgeschlossen! Insgesamt 45 Zimmer und Bäder wurden nicht nur optisch in die Moderne geholt, sondern von Grund auf kernsaniert. Was der Vorbeifahrende nicht sieht: Hinter den Wänden wurden die alten Leitungen komplett herausgerissen. Die Zuleitungen fließen nun durch modernste Edelstahlrohre, die Elektrik ist auf dem neuesten Stand und eine fest installierte Brandmeldeanlage sorgt für maximale Sicherheit. Ein besonderes Highlight für die heißen Sommermonate: Beide Etagen sind ab sofort voll klimatisiert – nachhaltig gespeist durch die neue Photovoltaik-Anlage auf den Dächern.
Was gerade getan wird: Staub und Visionen im Erdgeschoss
Mit dem fertiggestellten Bettenhaus im Rücken ist das Handwerker-Team nun im Erdgeschoss angekommen. Der Fokus liegt derzeit voll und ganz auf den Banketträumen. Hier wird entkernt, gehämmert und neu gestaltet, um Raum für moderne Veranstaltungen zu schaffen.



Gleichzeitig wandelt sich die gesamte Struktur des Erdgeschosses. Das Ziel der Modernisierung ist so simpel wie genial: Die Optimierung der Abläufe hinter den Kulissen, um vorne maximalen Komfort zu bieten. Küchenzugänge werden verlegt und interne Prozesse wie die Kassenbereiche oder das Getränkebuffet geschickt „versteckt“. So wird die Geräuschkulisse für die Gäste auf ein Minimum reduziert. Auch das beliebte Frühstücksbuffet zieht um und bekommt eine übersichtliche, großzügige L-Form.
Die Vision: Das neue Wohnzimmer des Ortes
Das große Finale des Umbaus läutet eine neue Ära der Gastlichkeit ein. Der „Hirsch“ soll nicht mehr nur Hotel und Restaurant sein, sondern sich zum echten Wohnzimmer des Ortes entwickeln – ein Treffpunkt für jedermann, egal ob Hotelgast, Nachbar oder Vorbeireisender.
Dafür setzt das Konzept auf eine perfekte Balance aus Tradition und Moderne:
- Die gemütliche Stube: Sie bleibt als geschätzter, uriger Ankerpunkt genau so erhalten, wie die Gäste sie seit Jahren lieben.
- Das modernisierte Restaurant: Erhält eine geschickte Zonenaufteilung. Statt eines großen, unruhigen Raumes entstehen gemütliche Nischen und Bereiche für kleine Gruppen oder Einzelgäste. Die hochwertige Holzvertäfelung bleibt bestehen, bekommt aber einen frischen, edlen Schliff.
- Der neue Bar- und Lobbybereich: Da die Rezeption dank Digitalisierung deutlich weniger Platz für Aktenordner benötigt, schrumpft der Tresen – und der gewonnene Raum kommt den Gästen zu Gute. Es entsteht eine einladende Lobby mit einer stylischen Bar. Ein absolut gemütliches Ambiente, das dazu einlädt, morgens entspannt bei einem Kaffee auf das Taxi zu warten oder den Abend bei einem guten Glas Wein und einem frisch gezapften Bier gesellig ausklingen zu lassen.
Der „Hirsch“ macht sich bereit für die Zukunft – hochwertig, durchdacht und spürbar nah am Gast. Man darf auf das Endergebnis im Spätsommer gespannt sein!

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