Eishockey, Stuttgart Rebels: Für die Stuttgart Rebels setzte es am Wochenende gleich zwei Niederlagen und die Hoffnung auf einen Pre-Playoff Platz erhielt einen herben Dämpfer.
Am vergangenen Freitag setzte es bei den Selber Wölfen eine verdiente 1:6-Pleite und zwei Tage später im Heimspiel gegen den SC Rießersee zog man mit 2:5 den Kürzeren. Ärgerlich vor allem die Niederlage vor heimischem Publikum gegen das Team aus Garmisch, welches einer der direkten Konkurrenten um einen der begehrten Plätze ist. Ärgerlich, weil auch unnötig. Haufenweise Chancen blieben ungenutzt, entweder scheiterte man am überragenden Goalie Patrik Mühlberger, oder am Torgehäuse, an welchem viermal Endstand war.
Dabei fing es vor knapp 700 Zuschauern gut an für die Gastgeber, Nico Geidl netzte nach feiner Vorarbeit von Alex Blais in der 5. Spielminute zur Führung ein. Jesse Roach traf dann in der 12. Minute zum Ausgleich, mit dem es auch in die erste Pause ging. Roach war es auch, der in der 27. Minute die Gäste zum ersten Mal an diesem Abend in Führung schoss. Diese hielt sechs Minuten, ehe Janick Herm mit einer schönen Einzelleistung den Ausgleich markierte. Fünf Minuten nach Beginn des letzten Abschnitts traf Topscorer Parker Colley zum 2:3 für die Werdenfelser. Als Trainer Jan Melichar nach einer Auszeit, zweieinhalb Minuten vor Ende der Partie, Torhüter Nick Vieregge zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, dauerte es nur sechs Sekunden, ehe die Gäste nach einem Bullygewinn im eigenen Drittel mit einem Schuss über die gesamte Eisfläche das 2:5 erzielten und den Deckel draufmachten.
Beim Auswärtsspiel am vergangenen Freitag legte man eher einen blassen Auftritt auf das glatte Parkett. Zwar konnte man die Führung der Gäste nur kurz darauf von Jayden Lammel ausgleichen, doch das war es auch schon. Mit einer, auch in der Höhe verdienten 1:6 Niederlage ging man am Ende vom Eis und hatte mit nur 8 Torschüssen einen sehr harmlosen Austritt.

