Treppenanlage weicht Rampe Die Gemeinde setzt ein weiteres Projekt aus dem Radverkehrskonzept um: Der Fußweg Marienstraße, einschließlich der bestehenden Treppenanlage, soll im kommenden Jahr umgebaut und asphaltiert werden. Die Maßnahme wurde im Oktober im Ausschuss für Technik und Umwelt beschlossen. Ziel ist es, Barrieren abzubauen, die Infrastruktur für den Fuß- und Radverkehr zu verbessern und damit die nachhaltige Mobilität in der Gemeinde weiter zu stärken.
Mehr Komfort für Fuß und Rad – durchgehende Befahrbarkeit für alle
Der Weg stellt eine wichtige Verbindung zwischen der Ortsmitte und dem Süden des Ortes dar – abseits der Kirchstraße als Hauptverkehrsachse für den motorisierten Verkehr. Die bisherige Treppenanlage ist dabei ein wesentliches Hindernis sowohl für mobilitätseingeschränkte Personen als auch für Radfahrende. Durch den geplanten Umbau zu einer Rampe wird künftig eine durchgehende, komfortable Befahrbarkeit ermöglicht. Im Zuge der Maßnahme soll zudem der gesamte Abschnitt zwischen Karlstraße und Moltkestraße asphaltiert werden.
Insgesamt profitieren daher nicht nur Radfahrende, sondern auch Personen mit Mobilitätseinschränkungen, Eltern mit Kinderwagen sowie alle, die den Weg zu Fuß nutzen.
Der Weg bleibt in seiner bisherigen Lage erhalten und wird künftig eine durchgehende Breite von 2,50 Metern aufweisen. Lediglich im Bereich der neuen Rampe sind kleinere Anpassungen an den Böschungen erforderlich.
Da die eigentlichen Bauarbeiten erst im kommenden Frühjahr beginnen, werden in den nächsten Wochen – außerhalb der Vegetationsperiode – vorbereitende Maßnahmen durchgeführt. Dazu zählen insbesondere Gehölzpflegearbeiten entlang des Weges, um den späteren Umbau vorzubereiten.

