Martin Auerbach, Bundestagskandidat Der Linken, und Dr. Franz Segbers, Sozialethiker und im Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Linke Christ*innen, trafen sich vorigen Sonntag im Zinsholz zur Gesprächsrunde mit etwa zwanzig Gästen zum regen Austausch.
Damals wie auch heute hatten Menschen Probleme mit der Wohnraum-Versorgung:„…und sie hatten keine Herberge“ (Lukasevangelium 2,7). Wohnen ist ein Menschenrecht und muß zur öffentlichen Daseinsvorsorge gehören, der Wohnungsbau muß sich am Gemeinwohl orientieren. Deshalb soll spekulatives Jonglieren mit Baugrundstücken unterbunden werden; eine Möglichkeit hierzu ist, kommunale Grundstücke nur noch mittels Erbbaurecht zu vergeben. Es müssen mehr gemeinnützige Wohnungen angeboten werden, deren Sozialbindung zeitlich unbegrenzt ist, damit Mieter*innen sich keine Sorgen mehr darum machen müssen, wer im Anschluß ihre Wohnung kauft, saniert, verteuert und sie letztendlich dazu bringt, auszuziehen.
Für Die Linke gilt außerdem, daß Grundüberzeugungen der christlichen Ethik nicht über Bord geworfen werden, um rücksichtslos gegen Geflüchtete, Menschen mit Migratioshintergrund, queere Menschen oder Menschen mit Behinderung vorzugehen. Wer mit so einem Kompaß unterwegs ist, hat deshalb auch keinen Platz bei der Caritas, der Diakonie oder der Synode der EKD.
Die Erde ist keine Ware: Die Klima-Katastrophe bedroht das Überleben der Menschheit, die Hauptverantwortung liegt bei den Industrieländern. Das Leben von Menschen und Natur muß über dem Profitstreben der Wirtschaft stehen.
Deshalb wird, wer sich für Frieden, soziale Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung einsetzen will, Die Linke unterstützen und wählen.
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